Assessorin des Höheren Lehramts (2. Staatsexamen), NLP-Master (zert.), Systemische Beraterin (zert.), Heilpraktikerin für Psychotherapie, Mediatorin
Professionelle Kommunikation in Krisen- und Stress-Situationen
Souverän und gelassen bleiben, auch wenn es schwierig wird: einfach, praktisch, machbar
Dozent:in
Gudrun Jay-Bößl
Gudrun Jay-Bößl
Kursinhalte
„Wer fragt, führt“ heißt es. Aber wie gelingt es, in einer schwierigen Gesprächssituation die Ruhe zu bewahren, konstruktiv zu bleiben und flexibel zu agieren? Denn wenn man im Stress ist, schaltet das Gehirn auf einen Überlebensmodus – kämpfen, fliehen oder sich totstellen. Entdecken Sie praktische Möglichkeiten, aus diesem Modus heraus zu kommen!
In diesem Seminar erlernen Sie Wege aus dem Stress, verbunden mit praktischen Übungen für mehr Resilienz im Alltag. Sie lernen, Ihre Ressourcen (wieder) zu aktivieren. Sie erfahren, welche Konflikt-Typen es gibt und wie Sie mit diesen umgehen können. Sie üben den Perspektivwechsel, um auf neue Lösungen zu kommen. Und Sie erhalten kommunikatives Handwerkszeug – mit Input aus der Gewaltfreien Kommunikation und Highlights aus dem Neurolinguistischen Programmieren.
Vorteile des Kurses
- Praxisgerechte Übungen mit kurzem theoretischen Background geben Sicherheit
- Sie können Ihre eigene Resilienz stärken
- Sie gewinnen mehr Flexibilität durch wissenswerte Kommunikations-Tools
- Sie können eigene Fälle einbringen
Der Kurs im Überblick
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Umfang
6 Std. (8 Unterrichtseinheiten)
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Teilnahmenachweis
Teilnahmebescheinigung
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Zielgruppe
- Fach- und Führungskräfte
- Alle, denen professionelle Kommunikation helfen würde
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Voraussetzungen
Bereitschaft und Lust, Neues auszuprobieren
Termine
Fragen & Antworten
Der interdisziplinäre und sehr praxisorientierte Ansatz von Gudrun Jay-Bößl, die seit vielen Jahren sowohl als Coach als auch als Public Relations-Beraterin arbeitet. Zudem ist Gudrun Jay-Bößl als „gelernte Gymnasiallehrerin“ (Deutsch, Geschichte) und Heilpraktikerin für Psychotherapie natürlich den pädagogischen, psychologischen und kommunikativen Feldern besonders verbunden. Sie arbeitet seit Jahren mit Lehrerinnen und Lehrern.
Die Teilnehmenden erhalten somit innerhalb kürzester Zeit wertvolle Tipps aus verschiedensten Disziplinen.
Ja, über Pädagogia lassen sich auch Team- und Gruppen-Workshops sowie Einzel-Beratungen und Coachings mit Gudrun Jay-Bößl buchen.
Nein, weil alle Menschen kommunizieren. Besonders spannend ist es sicher für diejenigen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit gefordert sind, im Umgang professionell zu bleiben – auch wenn es schwierig, stressig oder komplex wird.
Stress ist eine Anspannung oder Alarmreaktion des Körpers, die sehr nützlich sein kann: Das ist der positive Stress, der Eustress. Er entsteht z.B. bei sportlichen Herausforderungen, bei der Begeisterung für eine Aufgabe oder wenn wir ein tolles Projekt stemmen wollen. Schwierig wird es, wenn Kopf, Körper und Seele dauerhaft belastet sind, z.B. durch Leistungsdruck oder Angst vorm Versagen. Wenn es keine Erholungsphasen von diesem Distress mehr gibt, kann man krank werden.
Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit. Der Begriff kommt aus der Werkstoff-Physik und meint dort die Fähigkeit eines Materials, nach einer Verformung wieder in den Ursprungszustand zurückzuspringen. Wie bei einem Gummibärchen, auf das man drückt und dann wieder loslässt. Die persönliche Resilienz kann von vielen Faktoren abhängig sein, wie Genetik, Erziehung, Erfahrungen, Traumata, Kultur. Man kann lernen, die eigene Resilienz zu stärken, z.B. durch Akzeptanz, Optimismus, Selbstwirksamkeit und Lösungsorientierung.
Eine Krise ist häufig eine schwierige Lage, die einen Höhepunkt erlebt - aber etwas, was vorübergeht. Die Krise kann sich verschärfen oder sie kann als Chance betrachtet werden, Dinge zu verändern. Die Fähigkeit, Krisen auszuhalten und bewältigen zu können, nennt sich Resilienz – Stehaufmännchen/-weibchen-Qualitäten also.
Ein Konflikt ist eine emotional belastende oder sachlich als nicht akzeptabel empfundene Aktion, also eine Beeinträchtigung einer Partei B durch eine Aktivität (oder durch ein Nicht-Handeln/Nicht-Kommunizieren) von Partei A. Dabei muss A keine Beeinträchtigung spüren – es reicht für die Definition des Konflikts, wenn eine Konfliktpartei diese Einschränkung ihrer Interessen oder Bedürfnisse verspürt. Konflikte können eskalieren. Ein sozialer Konflikt ist etwas, das Menschen haben, die sich nicht aus dem Weg gehen können und irgendwie miteinander zu tun haben – Arbeitskolleg:innen, Nachbar:innen etc.
Es gibt Konflikte z.B. aufgrund von verschiedenen Wahrnehmungen, unterschiedlichen Werten, unvereinbaren Zielen oder um Ressourcen.
Konfliktklärungsmethoden, bei denen es um Win-win-Situationen geht, sind z.B. Mediation, Gewaltfreie Kommunikation und das Neurolinguistische Programmieren.
Inhaltliche Fragen zu diesem Kurs?
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